MAP Rechner - Mittlerer Arterieller Druck
Berechnen Sie Ihren Mittleren Arteriellen Druck (MAD) sofort. Verstehen Sie die Organperfusion und kardiovaskuläre Gesundheit.
Normalbereich: 90-140 mmHg
Normalbereich: 60-90 mmHg
Häufig Gestellte Fragen
Warum ist MAD wichtiger als systolischer oder diastolischer Druck?
MAD reflektiert den Gewebeperfusionstatus besser als systolischer oder diastolischer Druck: (1) Umfassend: MAD repräsentiert den durchschnittlichen Druck während des gesamten Herzzyklus, nicht nur die systolische oder diastolische Phase. (2) Perfusionindikator: MAD reflektiert direkt den Perfusionsdruck lebenswichtiger Organe, der beste Indikator für Gewebeperfusion. (3) Behandlungsziel: MAD wird als Behandlungsziel und Überwachungsindikator im Schockmanagement verwendet. (4) Autoregulation: Die zerebrale Blutflussautoregulation wird hauptsächlich durch MAD beeinflusst, nicht durch systolischen oder diastolischen Druck. Während systolischer und diastolischer Druck für Hypertoniediagnose wichtig sind, wird MAD für Gewebeperfusionsbewertung und Intensivführung verwendet.
Warum ist MAD 60 mmHg ein wichtiger Schwellenwert?
MAD 60 mmHg ist der minimale Schwellenwert zur Aufrechterhaltung der Perfusion lebenswichtiger Organe, weil: (1) Zerebrale Perfusion: Unter diesem Wert kann die zerebrale Blutflussautoregulation versagen, was zu zerebraler Ischämie führt. (2) Koronare Perfusion: Koronararterien perfundieren hauptsächlich während der Diastole, was ausreichenden diastolischen Druck erfordert (eng verwandt mit MAD). (3) Nierenfunktion: Nieren benötigen ausreichenden Perfusionsdruck zur Aufrechterhaltung der glomerulären Filtrationsrate. (4) Klinische Forschung: Zahlreiche Studien bestätigen, dass MAD < 60 mmHg mit akuter Nierenschädigung und erhöhter Mortalität assoziiert ist. Daher ist die Aufrechterhaltung von MAD ≥ 65 mmHg ein wichtiges Behandlungsziel in der Schockreanimation und Intensivmedizin.
Sollten MAD-Ziele für chronische Hypertoniepatienten höher sein?
Ja, chronische Hypertoniepatienten können einen höheren MAD benötigen: (1) Rechtsverschobene Autoregulationskurve: Langzeitbluthochdruck verursacht eine Rechtsverschiebung der zerebralen Blutflussautoregulationskurve. (2) Höheren MAD tolerieren: Die Gehirne chronischer Hypertoniepatienten sind an höhere Perfusionsdrücke gewöhnt. (3) Reduktionsrisiko: Die Reduktion von MAD auf "normale" Werte kann eine Hypoperfusion lebenswichtiger Organe verursachen. Klinische Empfehlungen: Für bekannte chronische Hypertoniepatienten kann das MAD-Ziel auf höheren Werten festgelegt werden müssen (z.B. 75-85 mmHg). Individualisieren Sie Ziele unter Berücksichtigung des Basisblutdrucks des Patienten. Vermeiden Sie rasche substantielle Blutdrucksenkung zur Vermeidung einer Beeinträchtigung der Organperfusion.
Wie wird niedriger MAD erhöht?
Methoden zur MAD-Erhöhung hängen von der Hypotonieursache ab. Hypovolämie (am häufigsten): Flüssigkeitsreanimation mit Kristalloiden (physiologische Kochsalzlösung, Ringer-Laktat) oder Kolloiden; Bluttransfusion bei aktiver Blutung oder schwerer Anämie. Kardiogen: Inotrope Medikamente wie Dobutamin, Milrinon; Vasopressoren wie Norepinephrin (erhöht Blutdruck und verbessert Perfusion). Distributiver Schock (z.B. septischer Schock): Vasopressoren wie Norepinephrin (Erstwahl), Vasopressin, Epinephrin; Simultane Flüssigkeitsreanimation erforderlich. *Die Behandlung sollte unter ärztlicher Anleitung erfolgen, Auswahl des geeigneten Plans basierend auf der Ätiologie.
Was ist die Beziehung zwischen MAD und Hypertonie?
MAD ist ein wichtiger Indikator zur Bewertung des Hypertonieschweregrads und kardiovaskulären Risikos: (1) Kardiovaskuläres Risiko: MAD-Erhöhung ist eng mit erhöhtem kardiovaskulärem Ereignisrisiko assoziiert. (2) Zielorganschaden: Anhaltend hoher MAD führt zu Zielorganschäden an Herz, Nieren, Blutgefäßen. (3) Behandlungsüberwachung: Ziel der antihypertensiven Behandlung ist die Reduktion von MAD in den Normalbereich. (4) Pulsdruck: Sowohl Pulsdruck (SBP-DBP) als auch MAD sind Indikatoren zur Bewertung des kardiovaskulären Risikos. Normaler Blutdruck: SBP < 120 und DBP < 80, MAD etwa 70-93 mmHg. Hypertonie: SBP ≥ 130 oder DBP ≥ 80, MAD normalerweise > 95 mmHg. *Hypertoniediagnose sollte auf mehreren Messungen und umfassender Bewertung basieren, nicht nur eine einzelne MAD-Berechnung.
Wie wird MAD berechnet?
MAD wird unter Verwendung der Standardformel berechnet: MAD = (2 × DBP + SBP) / 3. Warum diese Formel? Die Diastole macht etwa 2/3 des Herzzyklus aus, die Systole etwa 1/3. Daher ist MAD näher am diastolischen Druck als am systolischen Druck. Diese empirische Formel nähert sich eng der präzisen Berechnung (MAD = DBP + (SBP - DBP) / 3), ist aber für schnellere klinische Berechnung und Verwendung einfacher. Berechnungsbeispiele: Blutdruck 120/80 mmHg: MAD = (2 × 80 + 120) / 3 = 280 / 3 = 93,3 mmHg (Normal). Blutdruck 90/60 mmHg: MAD = (2 × 60 + 90) / 3 = 210 / 3 = 70 mmHg (Normal-niedrig). Blutdruck 160/100 mmHg: MAD = (2 × 100 + 160) / 3 = 360 / 3 = 120 mmHg (Schwer erhöht).
Medizinischer Haftungsausschluss
This calculator provides results for reference only and cannot replace professional medical diagnosis. MAP calculation is an auxiliary tool for assessing hemodynamic status and should not be used alone for diagnosis or treatment decisions. MAP targets should be individualized based on specific patient conditions. If you have abnormal blood pressure or related symptoms, please consult a doctor. Seek immediate medical attention in emergencies.